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Suchbegriff: Wirtschaft und Industrie

Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin erklärte, dass sich die Schweiz seit mehreren Jahren „fast ununterbrochen im Krisenmodus“ befinde, und verwies dabei auf die COVID-19-Pandemie, den Krieg in der Ukraine, Spannungen bei der Energieversorgung, den Zusammenbruch der Credit Suisse und die jüngsten Zollstreitigkeiten. In seiner Rede auf der Albisgüetli-Konferenz der SVP hob er das Desaster von Crans-Montana als Beispiel für die Unvorhersehbarkeit des Lebens hervor, lobte gleichzeitig die Solidarität der Schweizer Bevölkerung in Krisenzeiten und betonte die Notwendigkeit einer pragmatischen Regierungsführung.
Die Ölpreise sind trotz geopolitischer Spannungen rückläufig, da die Marktgrundlagen, die von Überangebotsängsten dominiert werden, potenzielle Störungsrisiken überwiegen. Steigende Lagerbestände, sanktioniertes Rohöl aus Russland, Iran und Venezuela sowie neue venezolanische Barrel tragen zu einem rückläufigen Ausblick bei. Während geopolitische Ereignisse wie die Proteste im Iran und Drohnenangriffe im Schwarzen Meer zu vorübergehenden Preisspitzen führen, behält die anhaltende Überangebotsdiskussion die Oberhand, wobei Goldman Sachs seine Preisprognosen nach unten korrigiert und Daten Rekordmengen an Rohöl auf Tankern zeigen.
Der Anteil der OPEC an den Ölimporten Indiens stieg im Dezember auf ein 11-Monats-Hoch, da die Lieferungen aus Russland aufgrund der US-Sanktionen um 22 % auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren zurückgingen. Trotz dieses Rückgangs blieb Russland Indiens größter Lieferant, da indische Staatsunternehmen auf nicht sanktionierte russische Lieferanten umstellten. Diese Verlagerung spiegelt die sich verändernden globalen Ölhandelsmuster wider, wobei sich die russischen Lieferungen stärker in Richtung China verlagern, während die OPEC Marktanteile in Indien gewinnt.
Die Ölbohrtätigkeit in den USA zeigte gemischte Ergebnisse, wobei die Gesamtzahl der Bohranlagen um 1 auf 543 zurückging, was einem Rückgang von 37 gegenüber dem Vorjahr entspricht. Während die Zahl der Ölbohranlagen um 1 auf 410 stieg, sank die Zahl der Gasbohranlagen um 2 auf 122. Das Permbecken blieb mit 244 Bohranlagen unverändert, während Eagle Ford stabil blieb und Haynesville einen Zuwachs von einer Bohranlage verzeichnete. Die Daten der EIA zeigten, dass die wöchentliche Rohölproduktion um 58.000 bpd auf 13,753 Millionen bpd zurückging, während die Ölpreise aufgrund geopolitischer Spannungen höher notierten.
Internationale Ölkonzerne drängen die US-Regierung und Venezuela dazu, Vorschriften zu ändern, die es ihnen ermöglichen würden, ihre eigenen Ölexporte direkt und nicht über die staatliche PDVSA zu kontrollieren. Unternehmen wie Chevron, ENI und Repsol streben Gesetzesänderungen an, um eine direkte Exportkontrolle, schnellere Zahlungen und die Abschaffung zusätzlicher Steuern zu ermöglichen, und verweisen dabei auf Milliarden an unbezahlten Schulden aus früheren Vereinbarungen.
Migros meldete für 2025 einen leichten Rückgang des Gesamtumsatzes auf 31,9 Milliarden CHF, der auf Veräußerungen zurückzuführen ist, aber der bereinigte Umsatz stieg um 1,1 %. Das Kerngeschäft Lebensmitteleinzelhandel blieb stabil, während die Segmente Non-Food und Gesundheitsdienstleistungen dank Digitec Galaxus und Medbase ein starkes Wachstum verzeichneten.
Das Weltwirtschaftsforum 2026 in Davos steht aufgrund der Teilnahme von Donald Trump vor beispiellosen Sicherheitsherausforderungen, die einen besonderen Schutz für 400 Teilnehmer, darunter 64 Staatschefs, erfordern. Zu den Sicherheitsmaßnahmen gehören eine verstärkte Verkehrskontrolle, ein erhöhter Personenschutz und fortschrittliche Drohnenabwehrsysteme, die zwischen der Schweizer Polizei und dem US-Geheimdienst koordiniert werden. Die Veranstaltung rechnet mit zusätzlichen Protesten und steht vor technologischen Herausforderungen hinsichtlich der sich rasch weiterentwickelnden Drohnenabwehrfähigkeiten.
Der Plan der deutschen Regierung, wieder Förderungen für Elektrofahrzeuge einzuführen, verzögert sich, da wichtige Details innerhalb der Koalition noch nicht geklärt sind. Die geplante Ankündigung von Umweltminister Carsten Schneider wurde auf Montag verschoben, da noch Fragen zu den Förderkriterien und zur Förderfähigkeit von Plug-in-Hybriden offen sind. Die Grundförderung ist auf 3.000 Euro festgelegt, wobei Einkommensgrenzen und familiäre Aspekte berücksichtigt werden. Das Antragsportal ist jedoch noch nicht aktiviert, die Antragstellung soll voraussichtlich im Mai beginnen.
China hat den Import von Strom aus Russland eingestellt, da die russischen Exportpreise die chinesischen Inlandspreise übersteigen. Beide Länder führen derzeit Verhandlungen über eine mögliche Wiederaufnahme des Handels zu für beide Seiten akzeptablen Bedingungen, während der bestehende Vertrag bis 2037 gültig bleibt.
Schweizer Schweinezüchter sind geteilter Meinung über den Einsatz der CRISPR-Geneditierungstechnologie zur Erzeugung von Schweinen ohne Hoden, wodurch die Kastration überflüssig würde. Während einige darin eine Chance zur Verbesserung des Tierschutzes und zur Verringerung des Stresses für Ferkel sehen, lehnen andere die genetische Veränderung von Tieren ab. Die aktuellen Schweizer Vorschriften verbieten genetisch veränderte Tiere in der Landwirtschaft, allerdings gibt es Pläne, die Beschränkungen für Pflanzen zu lockern. Die Debatte spiegelt die allgemeinen Spannungen zwischen technologischer Innovation, Tierschutzbedenken und Verbraucherakzeptanz im Agrarsektor wider.

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